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»weltwärts« für Menschenrechte?! PDF Drucken E-Mail
Freiwilligendienste
als Teil einer transnationalen Handlungsstrategie Deutschland - Mexiko

Fachkonferenz am 2. & 3. Februar 2010 in Berlin

Freiwilligendienste spielen in der Entwicklungszusammenarbeit und beim globalen Lernen eine immer größere Rolle. NGOs entsenden eine Menschen aus Deutschland in zahlreiche Länder. Seit 2008 nahm eine Vielzahl junger Freiwilliger an dem weltwärts-Programm teil, das von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Bis zu zwei Jahre können 18 bis 28-jährige weltwärts-Freiwillige Erfahrungen sammeln, überwiegend in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Tätigkeiten im Bildungsbereich und der sozialen Arbeit.

Die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, die eng mit mexikanischen Menschenrechtsorganisationen zusammenarbeitet, beschäftigt sich in ihrer alltäglichen Arbeit auch mit der Frage, inwiefern in Deutschland und Mexiko Freiwillige in die Menschenrechtsarbeit einbezogen werden können. Welche Bedingungen müssen vorliegen, damit jungen Menschen ermöglicht wird, sich für die Menschenrechte zu engagieren?

Bietet das weltwärts-Programm eine Chance für mexikanische und deutsche Organisationen, eigene Strukturen sowie die transnationale Zusammenarbeit durch Freiwillige mittel- und langfristig zu stärken? Ist es möglich, die unterschiedlichen Profile und Kompetenzen von deutschen Organisationen und mexikanischen Partnerorganisationen in einer grenzüberschreitenden Strategie miteinander zu verknüpfen?

Um diese Fragen zu reflektieren, lädt die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko zu einer Fachkonferenz im Februar 2010 in Berlin ein. Während zweier Tage werden VertreterInnen deutscher und mexikanischer Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Menschenrechte, zivile Konfliktbearbeitung, Entwicklungszusammenarbeit und Freiwilligendienste Möglichkeiten und Bedingungen der Nutzung des weltwärts-Programms für die deutsch-mexikanische Menschenrechtsarbeit ausloten.

Auch auf das wichtige Thema der persönlichen Sicherheit von im Menschenrechtsbereich arbeitenden Personen wird in diesem Zusammenhang eingegangen.

Die Konferenz bietet eine Plattform für Austausch von Erfahrungen und Ideen für die Zukunftsgestaltung von Freiwilligendiensten im Schnittfeld von ehrenamtlichen Solidaritätsinitiativen und professionell arbeitenden Nichtregierungsorganisationen in Deutschland, von Organisationen der sozialen und indigenen Bewegungen Mexikos und lokal wie international operierenden mexikanischen Menschenrechtsorganisationen.

Es wird angeregt, vorhandene Potentiale zu bündeln und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern. Angestrebt ist die gemeinsame Entwicklung von Szenarien zur Stärkung von Menschenrechtsarbeit durch Freiwilligendienste und die Planung weiterer Schritte zu deren Realisierung ab dem Jahr 2010. Unsere Vision ist eine transnationale Handlungsstrategie Deutschland-Mexiko im Menschenrechtsbereich unter Einbeziehung von Freiwilligendiensten.

Am 1. Februar wird ein Vorprogramm zur Fachkonferenz stattfinden.

Das Konferenzprogramm sowie Informationen zur Anmeldung sind auf der Startseite abrufbar.


Das »Weltwärts-Projekt« der Deutschen MRK Mexiko

Die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko untersucht aktuell den möglichen Ausbau des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes "weltwärts" in mexikanischen Partnerorganisationen. Einige Mitgliedsorganisationen der Koordination verfügen bereits über umfangreiche Erfahrungen mit Freiwilligen, vier Mitglieder sind bereits "weltwärts"-Entsendeorganisationen. Unsere mexikanischen Partnerorganisationen sind häufig auf die Mitarbeit von Freiwilligen angewiesen. Erfahrungen zeigen, dass insbesondere junge Erwachsene aus Deutschland, die mit der mexikanischen Gesellschaft in Berührung kommen, sehr motiviert sind, an der Verbesserung der Menschenrechtssituation in Mexiko mitzuarbeiten. Die bisherigen Einsatzstellen bei mexikanischen Partnerorganisationen in diesen Bereichen reichen hierfür jedoch nicht aus und stehen zudem eher isoliert nebeneinander. Gleichzeitig sehen wir in Deutschland einen hohen Bedarf an Nachwuchsförderung in den Feldern Menschenrechtsarbeit, Entwicklungspolitik und Demokratieförderung.

Ziel des weltwärts-Projektes der Deutschen MRK ist die Entwicklung einer integrierten Handlungsstrategie zur Verbesserung der Menschenrechtslage durch deutsche und mexikanische Organisationen. Dabei sollen zivilgesellschaftliche Strukturen in den genannten Feldern transnational verbunden werden, um eine längerfristige Stärkung der Zusammenarbeit zu erreichen.

Mexikanische und deutsche Organisationen erarbeiten gemeinsam Strategien für den Einsatz von entsendeten Freiwilligen in mexikanischen Menschenrechtsorganisationen sowie ihre Aktivitäten im Anschluss an die Rückkehr nach Deutschland.

Anfang 2010 wird zu diesem Zweck in Berlin eine Dialog- und Fachtagung zu Möglichkeiten des quantitativen und qualitativen Ausbaus von "weltwärts"-Diensten in den Feldern Menschenrechte, Entwicklungspolitik und Demokratieförderung in Mexiko mit interessierten deutschen und mexikanischen Organisationen stattfinden.

Bei Interesse an diesem Projekt können Sie sich gerne an unser Projektbüro wenden:

Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko
weltwärts - Projekt
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Tel. : 030-54 71 43 21
Fax:  030-42 80 56 66
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Bürozeiten: Montag bis Donnerstag 10:00-16:00 Uhr

 

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(15.10.2009): Die spanische Version der Dokumentation zur Delegationsreise, die von der DMRK Mexiko vom 20.10.-4.11.2008 durchgeführt wurde, liegt jetzt vor.
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(28.09.2009): Die DMRK Mexiko äußert ihre Besorgnis über OPDDIC-Aggressionen gegen einen FrayBa-Mitarbeiter und Bewohner der Gemeinden San Sebastián Bachajón und Jotolá.
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(04.07.2009):Jetzt online: Das im Sommer 2007 erarbeitete OPDDIC-Dossier.
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